Wie und wozu werden wir tätig?
Das Selbstverständnis der Schulpsychologen und Schulpsychologinnen
Die Schulpsychologen unterstützen durch psychologische Erkenntnisse und Methoden die pädagogische Arbeit an den Schulen und fördern die Weiterentwicklung des Schulwesens. Sie verstehen sich als Mitgestalter eines Bildungs- und Ausbildungssystems, das der einzelnen Schule und den in ihr tätigen Menschen ein wirkungsvolles und befriedigendes Schaffen ermöglicht und das zukünftigen Anforderungen durch rechtzeitige vorausschauende Gestaltung der Inhalte und Bedingungen schulischer Arbeit gerecht wird.
Schulpsychologen sind Diplom-Psychologen und haben ein Studium derjenigen Wissenschaft absolviert, deren Aufgabe es ist, das Verhalten und Erleben der Menschen zu erforschen.
Durch ständige eigene Fortbildung halten sich die Schulpsychologen auf einem den Anforderungen ihrer Tätigkeit angemessenen Wissens- und Kompetenz-Niveau.
Die Schulpsychologen setzen ihr Wissen, ihre Fertigkeiten und Erfahrungen in der Beratung ein. Jemanden zu beraten heißt für die Schulpsychologen, den Ratsuchenden zu befähigen, auftretende Probleme in eigener Verantwortung und Kraft eigener Befähigung zu lösen.
Ziele der Beratung legt der Ratsuchende fest; die Schulpsychologen unterstützen und begleiten ihn dabei, seinen Lösungsweg zu finden.
Es kann bei der schulpsychologischen Beratung um Ziele gehen, die eher auf einzelne Personen, oder eher auf eine Institution bezogen sind. Und es kann sich um eher an einem Problem festmachende Ziele handeln oder um solche, bei denen es um Entwicklung und Gestaltung geht.