Landesverband der Schulpsychologen
in Baden-Württemberg e.V.
  Arbeitsfelder von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen

Schulpschologische Beratung von Schülern und Schülerinnen

Schulpsychologen beraten einzelne Schüler und Gruppen von Schülern bei Schulschwierigkeiten. Dies können sowohl Leistungs- und Lernschwie­rigkeiten als auch Verhaltensprobleme und so­ziale Auffälligkeiten sein.

Einzelne Anlässe und Problemstellungen sind z. B.:

  • Leistungsabfall und -schwankungen
  • Lern- und Arbeitsstörungen
  • mangelnde Motivation
  • Konzentrationsschwi erigkeiten
  • Schul- und Prüfungsangst
  • geringes Selbstvertrauen
  • soziale Auffälligkeiten

Gemeinsam mit Eltern und Lehrern werden mög­liche Ursachen für das Problem erhoben und eine umfangreiche Diagnose erstellt.

Die pädagogisch-psychologische Intervention er­folgt in Absprache mit allen Beteiligten. Ziel schul­psychologischen Vorgehens bei einzelnen Frage­stellungen ist es, sowohl die Sachkompetenz beim Lernen als auch die Ich- und Sozialkompetenz der Schüler zu stärken.

Aufgrund der eingeschränkten Stellenkapazität kann die schulpsychologische Individualberatung nicht intensiviert werden; vielmehr öffnet sich der Blick für Mängel in den schulischen Rahmenbe­dingungen. Generalisierbares Wissen aus der Ein­zelfallhilfe erlaubt also Rückschlüsse auf notwen­dige Veränderungsschritte der inneren Schul­reform und der organisatorischen Entwicklung.

Bei Fragen, die sich auf soziale Probleme bezie­hen, also z. B. Außenseiterproblematik, Disziplin im Unterricht und außerhalb, Umgang mit Kon­flikten und Gewalt, kann zwar der einzelne Schü­ler im Mittelpunkt schulpsychologischer Bemü­hungen stehen - in der Regel sind diese Fragen jedoch nicht unabhängig von der Schulklasse zu sehen. Auch die Verhaltens- und Reaktionsweisen der Lehrer müssen mit in die Diagnose und mög­liche Verhaltensveränderungsprogramme einbe­zogen werden. In diesen Fällen geht es bei der schulpsychologi­sehen Beratung darum, die Sozial-Kompetenz des Schülers (und seiner Umgebung) zu erhöhen.

Es wird bei den o. a. Beispielen der Arbeit mit Schülern deutlich, wie ein Ansetzen allein am Indi­viduum in der Regel zu kurz greift: Das Lernen daheim ist nicht losgelöst zu sehen von den Ansprüchen und den Hilfen der Eltern, das Lernen im Unterricht nicht losgelöst von den Lehrern und Mitschülern.

Noch deutlicher ist diese Vernetzung bei sozialen Fragestellungen: Das Verhalten eines Schülers ist nicht unabhängig von den Regeln und Konfliktlösungs-Strategien einer Schulordnung und dem Ausmaß, wie die Lehrer versuchen, dieser Geltung zu verschaffen.

Noch deutlicher ist diese Vernetzung bei sozialen Fragestellungen:
Das Verhalten eines Schülers ist nicht unabhängig von den Regeln und Konfliktlösungs-Strategien einer Schulordnung und dem Ausmaß, wie die Lehrer versuchen, dieser Geltung zu verschaffen.

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Kontakt:
Wolfgang Ehinger
(Vorstand)


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